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Aki Yakamoto

Aki Yakamoto beschreibt ihre Kunst, das Leben und das Universum!

… in der Tat haben nur wenige Menschen versucht zu beschreiben, was man „im Augenblick der absoluten geistigen Erfahrung“ erlebt. Wie ist das „Antlitz“, das wir am Ende des Weges vor uns sehen? Welches Wissen finden wir dort?

Die Antwort der großen spirituellen Meister ist, obwohl sehr bedeutungsvoll, meist nicht ausführlich und immer zweideutig.

Die hinduistische Überlieferung begnügt sich mit der Antwort: Das Universum ist eine feine Substanz und tat tvan asi (du bist es).

Der Buddhismus bezieht sich auf die grundlegende Lehre.
Die chinesische Weisheit sagt schlicht, dass man vom Tao nicht sprechen könne und weist auf ein „Lebensprinzip“ hin.
Die bedeutendsten biblischen Propheten halten fest: „ich bin, wer bin ich...“
Für die großen Visionäre und Mystiker des Westens war es die Entdeckung ihres reinen „Ichs“ in ihrer höchsten Schönheit, des Lichts, das der Existenz alleine Sinn verleiht.

Für Aki Yakamoto liegt in der Kunst der wahre rituelle Charakter!
Ihre Kunst fließt und verändert damit zugleich ihr eigenes Bewusstsein. In einigen Gesprächen sagte die Künstlerin, dass die Malerei den Blick für eine Weitsicht öffnen soll, die unser Leben mit mehr Sinn und unsere Beziehungen zu Mitmenschen und der Natur mit mehr Liebe erfüllen.
Doch dieser Zustand „tiefen Bewusstseins“ kann nach Ansicht der Künstlerin nur durch Erleben und vor allem durch ein Ritual der Ausführung und Präsentation erreicht werden. Aki Yakamoto hat die Kunst sehr früh als ihre Ausdruckssprache entdeckt, die sich konsequent bis zu Ihrem „nicht mehr Sein“ weiter entwickelt.
Yakamotos Kunstwerke entstehen aus banalen Gegenständen und Elementen ihrer nahen Umgebung. Ein Tuch, ein Brett oder ein Blatt kann ohne Bedeutung sein. In Yakamotos Werke spielen diese Alltagsdinge eine wesentliche Rolle ihrer Ausdrucksform und werden so in eine andere Dimension gehoben.
Die Kernaussage ihrer Lebens-Bilder lautet: Im Alltagsleben erhalten, gemäß der Lehren des Zen-Buddhismus, kontemplative Erfahrungen erst Sinn und das Nirvana, die Erlösung, verschmilzt mit dem Samsara, dem Wesenskreislauf.

„Lebe dein Leben jeden Tag bewusst und genieße! Sieh die einfachen Dinge, die dir begegnen! Das Leben ist schön!“

Aki Yakamotos Bilder lassen den Raum für Träume, Weite, Licht und Sonne!

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Ausstellungen (Auswahl)

  • 1985 „Junge Künstler“ Chinesische Nationalgalerie, Bejing
  • 1987 „Erste Ölmalerei Ausstellung“ Galerie der Stadt Shanghai, China Nationale Kunstausstellung in der Nationalgalerie Bejing
  • 1988 Moderne Kunst in der Region Südwest China Sichuan – Galerie, Chengdu, China
  • 1989 Chinesische Nationalgalerie, Bejing
  • 1992 Galerie der Stadt Vancouver, Canada
  • 1993 Central Hotel Guangzhou, China Zeitgenössische Kunst aus China, Los Angeles, USA
  • 1999 „ART ASIA“, Hongkong International Fine Arts, China
  • 2002 Chengdu Ölmalereiausstellung“ Chinesische Nationalgalerie, Bejing
  • 2004 Stadtmuseum Tivor, Montenegro
  • 2005 Europäischer Kunsthof, 1. Ausstellung in Deutschland, Stolberg-Vicht Düsseldorfer Kunstakademie, Atelierausstellung
  • 2007 öffentliche Kunst! u.a. Malerei an der Berliner Mauer! Arbeit nicht mehr vorhanden. C.H.I.N.A. - Works in Progress – Tour durch Frankreich, Belgien, Niederlande Ausstellung im Europäischen Kunsthof der Arbeiten aus dem Projekt C.H.I.N.A.
  • 2008 Ausstellungsreise in die USA u.a. Gran Canyon, Las Vegas, Hollywood, Colorado
  • 2010 2-jährige Mittel- und Südamerikareise
  • 2012 Besuch Im Europäischen Kunsthof, zahlreiche Skizzenentwürfe und Objekte
  • 2013 „The Life“ 生活 Ausstellungstitel im neuen Europäischen Kunsthof - Stolberg
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Biografie

  • geb. 1959 in der Provinz Sichuan in China
  • lebt in Asien und Europa
  • Studium an der staatlichen Kunstakademie Sichuan in Chongqing
  • Diplomabschluß mit „Besonderen Ehren“
  • Mitglied der chinesischen Künstlervereinigung
  • Kunststipendiat für die USA am Vermount Studio Center
  • Stipendium Atelierhaus Worpswede
  • Gaststudium an der Düsseldorfer Kunstakademie