Der Kunsthof in BüsbachAusstellungsort bis Anfang 2017

Die Anziehungskraft des Europäischen Kunsthofs, der jetzt in Büsbach beheimatet ist, rührt eindeutig auch vom Ortswechsel her. Hatte die Galerie in Vicht eher musealen Charakter, so lädt der neue Kunsthof nun zu wahren Entdeckungstouren ein und besticht dabei durch Charme und private Atmosphäre. Von außen sind die Dimensionen kaum zu erahnen: 230 der 300 Quadratmeter Wohnfläche des historischen Bruchsteinhauses an der Hostetstraße nutzt Galeristin Angelika Kühnen als Ausstellungsfläche, aber eben nicht nur. Flur, Küche und Wohnzimmer dienen dem Wohnen und der Kunst gleichermaßen. Die Kunst wird nicht um ihrer selbst willen zur Schau gestellt, sondern ist in das Leben integriert, die Besucher wiederum empfinden sich nicht als Betrachter einer Ausstellung, sondern eher wie Gäste bei Freunden oder Bekannten.

Über 400 Originalgemälde und Skulpturen im ständigen Bestand:
Dies verleiht dem Kunsthof nicht nur ein besonderes Flair, es stellt auch einen praktischen Mehrwert für die Kunstfreunde dar: Sie können sich im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild davon machen, wie die Kunstwerke in den eigenen vier Wänden wirken, wie sie in eine Wohnlandschaft passen.
In insgesamt sieben Räumen auf mehreren Ebenen und zwei Etagen kann Kunst als ein Abenteuer intensiv erlebt werden, denn zwischen den Holzbalken, kleinen Stiegen und schmalen Treppen des alten Hauses findet sich neben der Malerei von Professor Wille eine Fülle von Exponaten anderer Künstler. Joseph Beuys, Karl Otto Götz, Karina Hubrich, Jems Robert Koko Bi, Aki Yakamoto, Daniela Flörsheim und weitere sind ebenso vertreten wie Angelika Kühnen mit eigenen Werken und eine große permanente Ausstellung mit zahlreichen Bildern von Hartmut „Hacki“ Ritzerfeld.

Der großzügige Garten mit seiner idyllischen Aussicht bietet einen Teich, ein pittoreskes Sommeratelier und natürlich Kunst wie die ansprechenden Eisendrahtobjekte von Werner Bitzigeio. Offene Räume, gemütliche Kammern und die schier endlose Weite des grünen Außenateliers bilden einen besonderen Rahmen für die Vielzahl der gezeigten Werke im neuen Kunsthof.

Der Kunsthof in VichtAusstellungsort bis 2012

Am 19. September 98 eröffnete in dem kleinen Ort (Stolberg) Vicht ein einzigartiges Kunsthaus seine Tore. Die im vorigen Jahrhundert erbaute in sich geschlossene Hofanlage in der Eifelstr. 63 beherbergt Künstleratelier + Museum + die größte Galerie moderner Kunst in der gesamten Euregio. Der Name: Europäischer Kunsthof - Vicht.

In ca. 500 m² Galerieräumen und in dem nochmals 500 m² großen Innenhof werden im ständigen Wechsel Bilder + Skulpturen namhafter, etablierter und jungen Künstler aus ganz Europa ausgestellt. Die Malerin Angelika Kühnen hat diesen unter Denkmalschutz stehenden Gebäudekomplex entdeckt. Mit viel Liebe und Engagement hat Angelika Kühnen aus dieser alten und zuletzt tristen Fabrik ein sehenswertes Juwel in Mitten des Örtchens Vicht dem Tor zur Eifel, gezaubert

Die erste Ausstellung in den Galerieräumen begann ohne großes Spektakel, dafür aber mit den bedeu- tendsten Namen der deutschen und internationalen Kunstszene, mit Bildern von Gerhard Richter und Jörg Immendorff. Die offizielle Eröffnung wurde dann ein Paukenschlag mit einer Ausstellung anlässlich des 85. Geburtstages von Professor K.O. Götz. Seither treffen sich hier die grossen Künstler der deutschen und internationalen Kunstzszene regelmäßig zu den Ausstellungen, wie Professorin Rissa, Peter Bömmels, Volker Tannert, Prof. Benno Werth, Prof. Ernst Wille, H.A. Schult, und Johannes Stüttgen, um nur einige zu nennen. Als Gegenpol zur zeitgenössischen Kunst werden herausragende Arbeiten der Moderne gezeigt, u. a. von Pablo Picasso, Salvador Dali, Joan Miro, George Braque und Lovis Corinth.

Ein viel beachtetes Ausstellungsthema ist die Präsentation der aufstrebenden Generation junger Künstler aus der Düsseldorfer Kunstakademie, so dass die aktuellen Künstströmungen zeitnah von der Akademie in Vicht ankommen, z. B. die Bilder von Milovan Radonjic, Assistent bei Professor Jörg Immendorff, und die Skulpturen des Biennale-Preisträgers Jems R. KokoBi.

Einer der wichtigsten Bereiche des Hauses ist das Atelier, in dem Angelika Kühnen ihre eigenen Bilder malt. Unter dem Oberbegriff "Poesie der Seele" zeigt und erforscht die Malerin Seelenlagen. Sie hat mit ihrer Motivwelt ein Sprachrohr gefunden, dass die Menschen nicht achtlos werden lässt.

Seit nunmehr über 28 Jahren arbeitet der Malerfreund Hartmut „Haki“ Ritzerfeld im Atelier von Angelika Kühnen. Diese Künstlergemeinschaft ist von höchster Intensität, von einem ständigen Geben und Nehmen. Hartmut Ritzerfeld, Meisterschüler bei Professor Joseph Beuys kann als der einzige Maler bezeichnet werden, der die Neue Wilde Malerei der 70er und 80er Jahre bis ins neue Jahrtausend gebracht und immer beibehalten hat.

Angelika Kühnen und Hartmut Ritzerfeld haben in den Räumen des Europäischen Kunsthofes ihre ständige, immer wieder wechselnde Ausstellung.

Link zur Website des früheren Kunsthofes: www.kunsthof-vicht.de

Biographie

  • Ausbildung zur Goldschmiedin
  • aktive Tierschützerin und autonome Tierbefreierin
  • Studium als Gasthörerin an der Düsseldorfer Kunstakademie
  • Einsatz der Malerei gegen jeglichen Extremismus vor allem in der Euregio
  • Studium der Malerei und Kunstgeschichte in Zürich bei Professor Wolfgang Oppermann
  • 1993 Eröffnung des Ateliers in Stolberg - Alt Breinig
  • Gemeinsames Atelier mit Hartmut Ritzerfeld Meisterschüler bei Joseph Beuys
  • Eutonie-Studium bei Professor Wolfgang Nestler im Ludwig Forum für internationale Kunst Aachen
  • Gründungsmitglied „dreieck-triangle-driehoek“ des Fördervereins kulturschaffender Frauen in der Euregio Maas-Rhein e.V.
  • Gründungsmitglied des Bundesverband bildender Künstler Aachen e.V.
  • 1998 Eröffnung des Ateliers im Europäischen Kunsthof in Stolberg – Vicht
  • 2012 Umzug mit dem Europäischen Kunsthof nach Stolberg - Büsbach


Ausstellungen

  • Galerie Burkhard H. Eikelmann, Essen und Düsseldorf
  • Galerie Monika Elisabeth, Hemer
  • Gruppenausstellung in Bern, Zürich, Alicante, Aachen und Düsseldorf
  • Georg´s Galerie, Sylt
  • Kulturforum Saarburg
  • Ludwig-Forum für internationale Kunst, Aachener Kultursommer
  • Galerie M. Jaime Nel, Barcelona
  • Steinperformance, Aktionskunst in Aachen
  • Performance mit Hartmut Ritzerfeld für die Stadt Aachen
  • „Künstler gestalten Plakate“ - Stadt Aachen
  • Galerie Jennissen (NL), ART Frankfurt
  • Galerie Vera van Lear, Knokke und Antwerpen
  • Hotel Mirage bei Siegfried & Roy, Las Vegas, USA
  • Kunstverein Alsdorf
  • „NW-Museum“ Sammlung zeitgenössischer Kunst, Düsseldorf
  • Badpavilion Domburg - 1. ART-Hotel der Niederlande
  • Haubrichforum Köln
  • Neuer Aachener Kunstverein
  • Belgischer Rundfunk „Zeitgleich“ BBK-Euregio
  • Friedenspreisverleihung Aachen 1997

National & International

  • F. G. Conzen, Düsseldorf
  • Galerie Burg Stolberg
  • Ludwig Forum Aachen
  • Frauenmuseum Bonn
  • Galerie Burch & Klemm Berlin – Charlottenburg
  • Kaisersaal der Residenz München zus. mit dem Auktionshaus Sothebys
  • Sammlung Baron Hans Heinrich Thyssen – Bornemisza
  • Museum Zitadelle Jülich
  • Museum Zinkhütter Hof Stolberg
  • Kunstverein „Forum für Kunst u. Kultur Herzogenrath“
  • Schloss St. Luca, Spanien
  • „Kunstströme“ Haus der Freundschaft + Museum der Künstlerunion Moskau
  • Galeria de Arte Canario Contemporáneo, Museo Néstor Las Palmas de Gran Canaria
  • Galeria de Arte Magda, Lázaro, Santa Cruz de Tenerife
  • Museum Vaals, „de Kopermolen“ , Euriade Festival
  • „Actos de la noche de Atenea“. Ermita de San Miguel. La Laguna. Tenerife
  • Kunstverein Heide

Veröffentlichungen - Literaturhinweise

  • Fernsehsendung: PANORAMA „Kunst der Angelika Kühnen“ mit dem staatlichen Kulturamt Peru für das peruanische Fernsehen 1993
  • Aufnahme in das Künstlerlexikon „Artists of the World“ Sauer Verlag 1995
  • Kornelius-Galerie Retrospektive von Ute Hanczak 1995
  • Fernsehsendung KUK (WDR), Kunst zum Thema Rassismus 1996
  • Fernsehsendung TROS (NL), 1.ART-Hotel der Niederlande in Domburg 1996
  • BBK – Jahresausstellung Aachen / Euregio e.V. 1997
  • Buchveröffentlichung „Im Auge des Betrachters“ Astro Spiegel Verlag 1997
  • Kunstpreis „Dolphin International Artist Award“
  • Friedenspreis Aachen für das Engagement gegen Rassismus
  • „Melancholie und Eros in der Kunst der Gegenwart“ Kunstbuch
  • Sammlung Murken, Verlagshaus Wienand, Köln 1998
  • „Erinnerungen IV 1975 – 1999“ Karl Otto Götz, Rimbaud Verlag 1999
  • WDR-Fernsehen, Aachen Fenster Okt. 1999
  • Kunstzeitung der Mannheimer Vers. zur ART Cologne 2000
  • Kunstmagazin „Twortschestwo“ Moskau 2001 + 2002
  • Edition Gladbacher Lithokate
  • „Kunstströme Rhein - Moskwa“ Kunstbuch von Bernd Groten 2002
  • Moskau Fernsehen „Stalize“ Kulturbericht zur Ausstellung „Kunstströme“
  • WDR Fernsehen, Lokalzeit Aachen, Europäischer Kunsthof Vicht 2003

Freunde u. Gäste seit 1999 u.a.

  • Eva Beuys
  • Peter Bömmels
  • Felix & Irmel Droese
  • Daniela Flörsheim
  • Prof. Alfons Hüppi
  • Prof. Jörg Immendorff
  • Prof. K.O. Götz
  • Franz Josef van der Grinten
  • „Edo“ El Loko
  • Prof. Markus Lüpertz
  • Prof. A.R. Penck
  • Prof. Rissa
  • HA Schult
  • Prof. Bernard Schultze
  • Johannes Stüttgen
  • Edition Gladbacher Lithokate
  • Volker Tannert
  • Prof. Ernst Wille